Süd – August
Alle Routen, Tage und Etappen des Projekts im Überblick – von Brienz bis an die Schweizer Grenze im Süden.
Registrierungsformular18-tägige Alpine Traumtouren
Schritt-für-Schritt-Phasen von Brienz über Hochgebirgstouren, Gletscherwanderungen, Klettersteigpassage und Wanderwege.
Tag 1
Brienz → Grindelwald
07/08/2026
Der Start am Brienzersee. Vom Wasser hinauf in die Berge – Schritt für Schritt weg vom Alltag. Die Route führt durch Wald, Alpgelände und erste ausgesetzte Passagen. Ein klassischer Auftakt, ruhig und bewusst.
Der erste lange Anstieg verlangt Geduld. Das Gepäck ist voll, der Körper noch frisch – das richtige Tempo ist entscheidend.
Tag 2
Grindelwald → Ostegghütte 2320 m
08/08/2026
Die Ostegghütte wurde 1998 anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Bergführervereins Grindelwald gebaut. Die einmalige Lage der Hütte mit Aussicht über den Thunersee und bis zum Jura macht die Ostegghütte zu einem lohnenden Tagesziel. Die Hütte dient auch als Ausgangspunkt für die Tour über die Eigerhörnli (einheimisch: Hireleni) zur Mittellegihütte.
Tag 3
Ostegghütte → Mittellegihütte 3355 m
09/08/2026
Die Mittellegihütte ist eine Privathütte des Bergführervereins Grindelwald auf 3355m Höhe auf dem Mitellegigrat (Nordostgrat) des Eigers hoch über Grindelwald.
Die Mittellegihütte wurde 1924 gebaut, drei Jahre nach der Erstbesteigung des Mittellegigrates. Yuko Maki, der japanische Erstbesteiger stiftete 10'000 Franken zum Bau der Hütte. 1986 wurden die 16 Hüttenschlafplätze durch ein Biwakrohr wenig unterhalb der Hütte um 10 Schlafplätze erhöht. 2001 wurde die alte Mittellegihütte durch eine neue, grössere mit 24 Schlafplätzen ersetzt. Die Mittellegihütte von 1924 steht als kleines Museum eingerichtet am Jungfrau-Eiger-Trail zwischen Kleiner Scheidegg und der Station Eigergletscher. 2019 wurde die Mittellegihütte noch einmal erweitert. Sie hat nun 28 Schlafplätze (zusammen mit dem Biwak total 38), eine grössere Küche und ein Essraum, wo auch bei Vollbesetzung der Hütte alle miteinander Essen können.
Tag 4
Mitteleggi → Jungfraujoch via Eiger 3967 m
10/08/2026
Schmaler Grat, ausgesetzte Kletterei und ein legendärer Gipfel: Der Mittellegigrat führt dich schwungvoll auf den Eiger.
Diese Tour ist pure Alpinisten-Leidenschaft. Der Mittellegigrat fordert Klettertechnik, Kondition und mentale Stärke. Luftige Passagen, eindrückliche Tiefblicke und eine unvergessliche Gipfelerfahrung machen diese Route zu einem echten Klassiker. Oben wartet der Eiger, unten Grindelwald – dazwischen liegt eine eindrückliche Tour auf einen sagenumwobenen Gipfel der Alpen.
Tag 5
–
11/08/2026
Ruhe- und Reservetag
Wetterfenster nutzen, Kräfte sammeln, Planung anpassen.
Akzeptieren, dass der Berg den Takt vorgibt.
Tag 6
Jungfraujoch → Konkordiahütte via Jungfraujoch
12/08/2026
Erster Tag auf dem längsten Gletscher Europas: Endlose Gletscherflächen und eine spektakulär gelegene Übernachtung.
Diese zweitägige Gletscherwanderung führt dich durch das Herz des UNESCO-Welterbes Jungfrau-Aletsch. Über endlose Gletscherflächen, vorbei an gewaltigen Spalten und Moränen, wandern wir vom Jungfraujoch zur Konkordiahütte. Am zweiten Tag geht die Gletscherwanderung weiter zur Fiescheralp. Ein unvergessliches Erlebnis inmitten einer der faszinierendsten Landschaften der Alpen.
Tag 7
Konkordia → Raum Fiesch
13/08/2026
Zweiter Tag auf dem längsten Gletscher Europas: Endlose Gletscherflächen und eine spektakulär gelegene Übernachtung.
Diese zweitägige Gletscherwanderung führt dich durch das Herz des UNESCO-Welterbes Jungfrau-Aletsch. Über endlose Gletscherflächen, vorbei an gewaltigen Spalten und Moränen, wandern wir vom Jungfraujoch zur Konkordiahütte. Am zweiten Tag geht die Gletscherwanderung weiter zur Fiescheralp. Ein unvergessliches Erlebnis inmitten einer der faszinierendsten Landschaften der Alpen.
Tag 8
Fiescheralp oder Fiesch
14/08/2026
Ruhe- und Reservetag
Wetterfenster nutzen, Kräfte sammeln, Planung anpassen.
Akzeptieren, dass der Berg den Takt vorgibt.
Tag 9
Fiesch → Simplon Dorf
15/08/2026
Gleitschirm oder Gravel
Tag 10
Simplon Dorf → Bivacco Piero de Zen (Fletschhornbiwak) 3014 m
16/08/2026
Atemberaubend gelegenes Biwak, nicht bewartet, ganzjährig geöffnet. Das Biwak dient als Stützpunkt für die Routen auf der Nordseite des Fletschorns und der Senggchuppa; es wird im Frühsommer öfters für die Durchsteigung der Fletschhorn Nordwand besucht. Kochgelegenheit auf einem gasbetriebenen Ofen (Gaskartuschen sind mitzuführen). Kein Telefon, Mobiltelefonnetz steht.
Das Biwak wird auf der LK «Bivacco de Zen (Fletschhornbiwak)» bezeichnet. Es ist nach Piero de Zen benannt, einem Bergsteiger aus Oleggio. Sein Freund ist in der Fletschhorn N-Wand abgestürzt, Piero de Zen verunglückte bei einem Verkehrsunfall. Die Familie de Zen hat sich deshalb entschlossen, dem Fletschhorn ein Biwak zu stiften. Es wurde 1998 erbaut und 1999 eingeweiht. Das Biwak liegt auf einem schönen Platz zwischen Griessernugletscher und Rossbodengletscher am NE-Fuss der Senggchuppa. Die Sicht in die N-Wand des Fletschhorns ist unvergesslich.
Tag 11
Fletschhorn 3986 m – Lagginhorn 4010 m – Hohsaas
17/08/2026
Das Fletschhorn, vom Saastal aus betrachtet, macht eher einen etwas scheuen und unbedeutenden Eindruck. Vom Simplonpass dagegen entfaltet es eine ungeheure Wirkung. Es handelt sich eigentlich um ein mächtiges, ausgreifendes Massiv, nicht um einen Berg. Obwohl das Fletschhorn – eine Kuriosität, die immer wieder Gegenstand von Diskussionen ist – die magische Marke der 4000 Meter nur sehr knapp verfehlt, gehört es zu den eindrücklichsten Bergen des Wallis. Der Hauptgipfel misst 3986 m. Er befindet sich 150 m SW von P. 3980, der bei einer früheren Vermessung noch mit 3993 m kotiert war.
In früheren Zeiten wurde der Berg auch «Rossbodehooru» genannt, abgeleitet vom Rossbode, einer Alp oberhalb von Egga. Die Deutung des heutigen Namens gibt Rätsel auf. Der Flurname «Fletsch» oder «Flesch» bezeichnet eine Bergwiese. Für den Alpinisten ist das Fletschhorn sehr ergiebig. Von der relativ einfachen Besteigung bis zur Extremtour ist eigentlich alles zu finden. Die einschneidenden Klimaveränderungen haben auch dem Fletschhorn arg zugesetzt.
Tag 12
Hohsaas → Weissmies 4017 m → Almagellerhütte
18/08/2026
Das Weissmies ist der höchste Gipfel des Dreigestirns Weissmies/Lagginhorn/Fletschhorn. Er ist auf den neuen Karten lediglich mit 4017 m kotiert, früher wurde die Höhe mit 4023 m angegeben. Die sechs Meter Höhenverlust resultieren aus der dramatischen Abschmelzung der Gipfelkappe, die vollständig aus Eis besteht. Dafür wurde der Nebengipfel im SE des höchsten Punktes (ehemals P. 3965) um sieben Meter auf 3972 m aufgewertet.
Besonders eine Überschreitung oder der klassische N-Grat sind zu empfehlen.
Das Weissmies hat den Nimbus ein «leichter Viertausender» zu sein. Aber Vorsicht! Für erfahrene Berggänger mag er bei guten Verhältnissen leicht sein. Der Berg hat jedoch – wie alle Viertausender – seine Tücken (Spalten, Eisschlag, Steinschlag, Orientierung, Gewitter), auf die es unbedingt zu achten gilt.
Tag 13
Almagellerhütte → Cresta-Biwak via Sonnigpass 3142 m
19/08/2026
Übergang vom hintersten Almagellertal nach Italien in das Valle Antrona. Die Felsstufe auf der Südseite kann nur mit einem Klettersteig überwunden werden.
Das gut eingerichtete Cresta-Biwak ist seit Sommer 2018 im Hüttenverzeichnis des SAC. Es befindet sich am Fuss des Latelhorns, im Nordosten des Antronapasses rund zweihundert Höhenmeter über der Passhöhe. Das Biwak ist der ideale Endpunkt für die Südroute von Brienz zum Grenzkamm Italien/Schweiz. Es handelt sich übrigens um die alte Biwakschachtel vom Mischabeljoch, die hier einer neuen Aufgabe zugeführt wurde.
Tag 14
Cresta-Biwak → Brienz
20/08/2026
Rückkehr. Vom Hochgebirge zurück an den See. Der Kreis schliesst sich.
Emotionales Ankommen – das Teilprojekt endet, die Erfahrung bleibt.
Tag 15
–
21/08/2026
Reservetag
Tag 16
–
22/08/2026
Reservetag
Tag 17
–
23/08/2026
Reservetag
Tag 18
–
24/08/2026
Reservetag